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Süß: Stielglas mit goldorangefarbenem Dessertwein vor Desserts in Schalen und Gläsern

Süß

Geschmack

Süße Weine mit ausgeprägter Restsüße: Portweine aus dem Douro, Riesling Auslese und Moscatel, dazu fruchtige Seccos und Liköre, die sich für Dessert oder Digestif eignen.


Welcher süße Wein passt zu dir?

Was hier süß heißt

Achte auf die Art: Ein süßer Stillwein hat mindestens 45 Gramm Zucker je Liter, ein Perlwein heißt ab gut 50 Gramm „mild“. Portwein ist ein Likörwein mit 15 bis 22 Prozent Alkohol und kann sehr süß sein; weißen Port gibt es aber auch extra dry.

Wozu er passt

Je süßer die Schokolade, desto süßer sollte der Wein sein. Zu kräftigem, hartem Käse passt ein älterer Tawny.

Mehr über Süß

Welcher Sekt ist süß?

Süß heißt bei Sekt „mild“ und beginnt bei mehr als 50 Gramm Zucker je Liter. Darunter liegen „halbtrocken“ mit 32 bis 50 und „trocken“ mit 17 bis 32 Gramm; Brut hat unter 12 Gramm und ist deutlich weniger süß.

Sekt

Welcher Weißwein ist süß?

Das zeigt die Geschmacksangabe auf dem Etikett: Süß darf ein Wein ohne Kohlensäure ab 45 Gramm Zucker je Liter heißen. Eine Rebsorte allein legt das nicht fest: Deutscher Riesling zum Beispiel gibt es in allen Geschmacksrichtungen.

Riesling

Ist lieblicher Wein süß?

Nein, lieblich ist die Stufe unter süß: Bei Wein ohne Kohlensäure liegt lieblich oberhalb der jeweils zulässigen Halbtrocken-Werte und reicht bis einschließlich 45 Gramm Zucker je Liter, süß beginnt bereits bei 45 Gramm. Eine Geschmacksangabe auf dem Etikett zeigt die Kategorie, nicht automatisch genaue Grenzwerte.

Ist Prosecco trocken oder süß?

Das hängt vom Zuckergehalt ab: Prosecco DOC Spumante gibt es von „Brut Nature“ (unter 3 Gramm Zucker je Liter, nach der zweiten Gärung ohne Zuckerzusatz) bis „Demi-sec“, also halbtrocken. Extra Dry liegt bei 12 bis 17 Gramm Zucker je Liter und ist süßer als Brut.

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